Bessere Zukunft ermöglichen

Bessere Zukunft ermöglichen

Eine bessere Zukunft können sich viele Menschen in Guatemale nicht vorstellen. In den Städten wie Guatemala City und Chimaltenango treten die Probleme Guatemalas deutlich hervor. Korruption, Ungerechtigkeit, Armut, fehlende Bildung, eine hohe Gewaltrate und Analphabetismus sind an der Tagesordnung. Etwa die Hälfte der Guatemalteken leben unter der Armutsgrenze, besonders sind Kinder davon betroffen. Dies zeigt sich in der chronischen Unterernährung, an der etwa jedes zweite Kind leidet.

Bessere Zukunft ermöglichen

Operation Rescue (Operation Rettung) ist ein langfristiges Projekt in den beiden genannten Städten. Dabei geht es um die Entwicklung und Ausbildung von Familien, die wirtschaftlich benachteiligt sind. Diese sind auch anfällig für Arbeitslosigkeit, Krankheiten durch Unterernährung, die Mitglieder erleben häusliche Gewalt und die Bildungsmöglichkeiten fehlen. Da vor allem Kinder dadurch leiden, hat das Projekt Operation Rescue das Ziel, durch materielle Unterstützung, christlicher Nächstenliebe und Sicherstellung eines Schulplatzes, Veränderungen im Leben der Kinder und ihrer Familien zu schaffen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Operation Rescue bietet für Eltern verschiedene Wege an. So können sie an Workshops teilnehmen, in denen sie Unterricht in vielen Bereichen erhalten. Dazu zählen neben Bildung, auch der Umgang mit Finanzen sowie körperliche, emotionale und geistige Gesundheit. Weiterhin bieten die Projektmitarbeiter professionelle Beratung an und ermutigt Kinder und Jugendliche, ihr Bildungsniveau zu erhöhen. Darüber hinaus betreibt Operation Rescue in Chimaltenango eine Anlaufstelle. Dort erhalten zwei Mal wöchentlich etwa 30 Kinder und Jugendliche ein Mittagessen nach der Schule. Nach dem Essen bieten die Mitarbeiter Nachhilfe und Beratung an. Außerdem stellen sie die medizinische Versorgung der Kinder sicher. Weitere Programmpunkte sind Schulungen in Hygiene und in christlichen Werten für ein gutes Zusammenleben.

Familien verändern

Ein positives Beispiel ist die Familie Mendez mit drei Kindern. Sie erlebte einen Veränderungsprozess. Am Anfang kümmerte sich der Vater überhaupt nicht um seine Familie. Es war für ihn sehr schwierig, Zeit mit seiner Familie zu verbringen, weil er hart auf den Feldern arbeitete. Nach einer Weile veränderten sowohl die Aktivitäten, die wir durchführen, als auch die Dinge, die lernen konnte, seine Einstellung. Sie berührten sein Herz und nun interessiert er sich für das Leben und die Fortschritte seiner Kinder. Er nimmt immer häufiger an den Aktivitäten von Operation Rescue teil. Frau Mendez ist so begeistert, dass sie mittlerweile auch in das Projekt eingebunden ist. Sie hilft oft mit großem Einsatz in der der Küche.

Für die Mitarbeiter ist es definitiv ein Segen und eine Ermutigung, die Veränderung des Gemeinschaftslebens zu sehen. Sie freuen sich, dass die Kinder in eine bessere Zukunft blicken können.

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